Einen Ausflug nach Pecs sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Pecs ist eine Stadt in der man sich von der Hektik erholen kann. Im Zentrum ist der Széchenyi-Platz mit der großen Moschee (die heute eine Kirche ist), hier findet das Leben Pecs statt. Es pulsiert nicht, sondern plätschert sehr gemütlich vor sich hin. Die Hauptader ist die Fußgängerzone in der man flanieren, einen Kaffee trinken oder einfach sich auf ein Bier oder einen Wein in eines der Straßencafés setzen kann.
Pecs (Fünfkirchen)
Die Stadt wurde im III. Jh. n. Ch. von den Römern gegründet und wurde unter dem Namen Sopianae die Hauptstadt der Provinz Valeria. Schon damals lebten hier Christen, wunderschöne Grabkammer zeugen von ihrer religiösen Verbundenheit. Diese Grabkammer sind wie die Katakomben in Rom, einzigartig und wurden im Jahr 2000 von UNESCO zu Weltkulturerbe erklärt.
Seit Stephan, der erste gekrönte König der Ungaren zehn Bistümer im Land gegründet hat, ist auch Pecs einer davon.
1453 wurde hier die erste Universität des Landes gegründet, die auch heute große Beliebtheit genießt.
Im 16. Jh. haben die Türken das Land erobert und haben Pecs zu einer Stadt mit Moscheen, Bädern, Koran-Schulen, Derwisch Klostern und Basar umgebaut. Zwei Moscheen haben wir immer noch, neben der einen steht sogar das Minaret.
Basilika

1991 hat Johannes Paul II. der Kirche den Titel Basilica minor verliehen.
Moschee

Sie wurde im 16. Jh. erbaut während der knapp 150 jährigen Besetzung der Türken.
Grabkammer

Im 4-5. Jh. n. Ch. entstanden die bemalten frühchristlichen Grabkammer. Sie sind einzigartig. Seit 2000 gehören sie zur Weltkulturerbe.